Kreativität mit viel RAM.

Roger Wagner, Geschäftsführer

Es war nicht anders zu erwarten: Wer im historischen Dreieck zwischen der Gründung von Gruner+Jahr, dem Verkauf der ersten Mofas in Deutschland und der Zerstörung der Berliner Waldbühne nach einem Rolling-Stones-Konzert auf die Welt kommt, muss später irgendwas mit Medien, Motoren und Musik zu tun haben. Für Roger Wagner, „Baujahr“ 1965, war Widerstand zwecklos.

 

Schnell hatten es ihm die Medien angetan, vor allem Werbung: Nach Unmengen von Karikaturen, mit denen er in seiner Jugend locker Top-Zeichnern hätte Konkurrenz machen können, war der Weg ins „Grafische“ buchstäblich vorgezeichnet – vom Praktikanten zum Grafikdesigner, vom angestellten Art-Director zum freiberuflichen Art-Director, von Beginn an in den Werbemetropolen Düsseldorf und Köln.

 

Glaxo, Bayer, Beiersdorf, Babor sind nur einige Marken im Pharma-, Gesundheits- und Kosmetik-Bereich, denen Roger Wagner einen neuen Look verpasste. Fazit heute: fast drei Jahrzehnte Berufserfahrung mit der Lizenz zum Werben. Seine aktuellen Hauptschwerpunkte: Werbung im Gesundheitssektor (Praxismarketing für Arztpraxen und Kliniken), Webseitenkonzeption und Erstellung, Social Media Marketing/Beratung, SEO und Handelsmarketing mit viel Spezial-Know-how im Möbel- und Küchenhandel.

 

Dass aus anfänglichen 3,5 PS (ja, mit einem Mofa fing es an!) später mal 400 flotte Pferde werden würden, das war lange Zeit nicht abzusehen – bis zur Erfüllung eines Traums: Aus den USA schaffte es ein legendärer, dunkelblau funkelnder Dodge RAM 1500, Sondermodell „Crew Cab Laramie“, mit 5,7 Liter HEMI-Motor und vor allem mit viel bürokratischem und logistischem Aufwand („da könnte ich ein Buch drüber schreiben“) nach Mönchengladbach. Gut für seinen Besitzer (leuchtende Augen), gut für die Umwelt (Flüssiggas) und gut für die WWW-Kunden: „Ich liebe es, mit meinem Pickup bei entspannter Musik auf ruhigen Landstraßen zu cruisen“, schwärmt Roger Wagner und verspricht: „Da kommen mir immer die besten Ideen, und so bereite ich mich auch gerne auf wichtige Präsentationen vor.“ Natürlich auch ein wenig aus Kalkül: Schließlich braucht es Gründe, „on the road“ zu sein – der guten Ideen zuliebe.